Führen eines Hundes

Viele Hundebesitzer berichten, dass der Hund zuhause sehr lieb und unauffällig ist. Kaum aus dem Haus, entpuppt sich der Hund zu einem wilden Tier, das an der Leine kaum zu bändigen ist und bei verschiedenen Begegnungen oder Aussenreizen schier ausflippt. Es wird gezerrt, geknurrt, gesprungen, gezwickt. Ein harmonisches Zusammensein mit dem Hund wird zur Zerreisprobe.

Die meisten Zweibeiner isolieren den Hund und nehmen ihn nur noch ungern zu Ausflügen mit. Jeder Konfrontation mit anderen Hunden wird permanent aus dem Weg gegangen. Es entsteht somit Meideverhalten auf beiden Seiten, was zu keiner Verbesserung beiträgt.

Ein Hund tut nie etwas ohne Grund. Dieses Problem hat immer einen Ursprung und kommt nie ganz plötzlich.
Zunächst muss analysiert werden, warum Ihr Hund das tut. Es kann sein, dass er aus Angst, Dominanz, Verteidigung Ihnen gegenüber, aufgrund menschlicher Einwirkung durch Nichtwissen so reagiert.
Wichtig ist zu verstehen, dass Hunde Führung brauchen. Erhalten sie von ihrem Zweibeiner keine Führung, übernehmen sie diese selbst, egal ob sie diesen Job gut oder miserabel ausüben.

Nicht jeder von uns Menschen hat die angeborene Fähigkeit Chef eines großen Unternehmens zu sein und auch nicht jeder Hund ist von Natur aus eine Führungspersönlichkeit. Es ist also wichtig herauszufiltern, welche Persönlichkeitsstruktur Ihr Hund hat und welche Sie haben müssen, um ihn führen zu können.

Führung sollte und darf nie etwas mit Kraft, Leinenruck, Bestechung oder gar Gewalt zu tun haben sondern wir können von den Hunden lernen, wie es geht. Ein führender/leitender Hund erhält immer das größtmögliche Ergebnis mit nur ganz geringem Aufwand. In unserer menschlichen Welt bedeutet das ein souveränes Auftreten, Körperhaltung, mentale Stärke, gute Beobachtungsgabe und entschiedenes Handeln.

Hunde folgen nur "ruhig und bestimmten" Energien - niemals jedoch aufgeregten, ängstlichen, unentschlossenen Energien. Diesen entfliehen sie.

Gerne helfe ich Ihnen beiden als Team demnächst entspannt und mit geklärten Verhältnissen draußen jede Situation zu meistern. Sobald Ihr Hund weiß, daß Sie derjenige sind, der für die Führung und den Schutz des Rudels zuständig ist, wird er sich vertrauensvoll Schritt für Schritt in Ihre Hände geben.

Lernen Sie mit Ihrem Hund:

- welche Persönlichkeit hat Ihr Hund und was strahlen Sie aus
- wie wichtig ist Energie, mentale Stärke und Körpersprache für Ihren Hund
- wie entsteht Vertrauen zwischen Ihnen beiden
- welche artgerechte Haltung können Sie Ihrem Hund bieten
- entspanntes und respektvolles Folgen an lockerer Leine
- im richtigen Moment und angemessen Grenzen und Regeln in hundlicher Form zu kommunizieren
- wie führen Sie Ihren Hund in Konflikt- und Gefahrensituationen
- wann sind Grenzen überhaupt sinnvoll

Ich biete Ihnen mit Ihrem Hund "Führungskurse - Erlernen der hundlichen Kommunikation", Einzeltraining am Hundeplatz oder in einer bestimmten Umgebung, Hausbesuche.

Ein Führungskurs für Hundebesitzer umfasst 12 Einheiten á 60 min. einmal pro Woche.

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